Zum Inhalt | Zur Hauptnavigation |

Kritik des Bebauungsplanes Nr. 1179 Obermarxloh, Factory-Outlet-Center (FOC)

Die Skandalnudel des Ruhrgebietes, Duisburg, produziert kettenweise Fehlleistungen. Neuester Skandal ist der Abrißplan für das Zinkhüttenviertel. Es wurde entworfen von Max Taut, einem der großen klassischen Architekten von Weltruf.

Stadt Duisburg: Abriß eines Klassikers.

Kritik des Bebauungsplanes Nr. 1179 – Obermarxloh – Factory-Outlet-Center (FOC)

   Oktober 2011. Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement 61-22.

   Bislang liegt nur der Aufstellungs-Beschluß vor, das Verfahren läuft, parallel auch das Verfahren zur Veränderung des Flächennutzungsplanes. 

   Auf den drei Grundstücken der Rhein-Ruhr-Halle, des Stadtbades und des Zinkhütten-Quartiers will die Stadt einem Outlet Center Baurechte geben. 

   Was ist dies und was sind seine Hintergründe ?

   Der Bebauungsplan soll im Klartext: Rechte zum Zerstören liefern. 


   Behauptungen, die nicht stand halten.

   Die Stadt will seit längerer Zeit die Halle nicht mehr betreiben.  Und ebenso wenig das Stadtbad. An ihrer Stelle will sie eine Outlet-Verkaufsstätte genehmigen. Angegebenes Ziel: Stärkung des Hauptzentrums Hamborn-Marxloh.

   Dies ist eine Behauptung, die nicht stand hält. 

   Erstens: Wer braucht ein Outlet-Center? Das Versprechen heißt „Mode“. Tatsächlich kauft ein solcher Handel liegen gebliebene Ware von Fabriken auf und versucht sie unter die Leute zu bringen. Also: Nicht Neues. Nichts Besseres. Die Region fließt über von solchem Handel. Der bereits seit langem ruinöse Wettbewerb muß nicht noch einmal gesteigert werden.

   Zweite Behauptung, die nicht stand hält: Das Outlet Center versprich 800 Arbeitsplätze. Tatsächlich werden es aber höchstens 50. Dazu muß man sich    denken, dass die meisten schlecht bezahlt sind.

Drittens: Mit dem Hauptzentrum Hamborn-Marxloh hätte es aufgrund seiner Lage nichts zu tun. Die Kerne von Hamborn und Marxloh sind nicht dasselbe, wie der Text fälschlich suggeriert, sondern zwischen ihnen liegen zwei bis drei Kilometer Terrain. Es ist eine Illusion, dies funktional und städtebaulich  durch ein drittes Element zwischen den Kernen von Hamborn und Marxloh zueinander zu bringen. Diese Entfernung läßt sich weder zur einen noch zur anderen Seite aufheben bzw. überspringen. Siehe auch weiter  unten. 

   Daher ist es eine nicht begründbare pure Behauptung und Wunschdenken, es könnte nun zur Innenstadt mit einem solchen Projekt ein zweites  ähnlich potentes Hauptzentrum entstehen. 

   Die Unmöglichkeit wird funktional im Gutachten von Junker/Kruse fundiert. 

   Städtebau als programmierte Öde ?

   Zunächst war die Fläche der Rhein-Ruhr-Halle und des Stadtbades für das Outlet vorgesehen. Dafür wurde der Bebauungsplan aufgestellt. 

2011 kamen Outlet und die Stadt plötzlich auf den Gedanken, eine größere Fläche in Anspruch zu nehmen. 

   Dazu wurde als „Begründung“ die verharmlosende und inhaltsleere Sätze  gewählt: „Mittlerweile haben die planerischen Überlegungen [welche  ?] zu dem Konzept [keine Angaben] geführt, eine größere [ ? ] Fläche, die auch private Grundstücke [ !!! ] umfasst, als Entwicklungsoption [ ??? !!! ] für ein Factory-Outlet-Center  in das Plangebiet einzubeziehen.“ (Beschlussvorlage  04.10.2011). 

   Dann folgt ein Satz, der keinerlei Realität hat und erhalten kann: „Die Zielsetzung hat sich insofern erweitert, als dass die städtebauliche Verbindung in Richtung Marxloh durch raumbildende Gebäude nordöstlich der Duisburger Straße intensiviert werden soll.“ 

Was da an Raumbildung verbessert werden  soll, bleibt unergründlich. 

   Der Raum, wie er vorgefunden wird, ist gut gestaltet,  im Zinkhütten-Quartier  sogar ganz hervorragend von einem Architekten-Klassiker der Moderne – von Max Taut. Dazu Näheres weiter  unten. 

   Wenn an die Stelle von Max Tauts Wohnquartier ein riesiger Parkplatz tritt und die Outlet-Neubauten wie üblich aussehen, kann man sich mühelos die neue Öde vorstellen. 

Krauses Deutsch. Krause Begründung. Nichtssagende Floskeln - ohne Substanz. Städtebaulicher Unsinn. 

   Aber warum wird – in einem Bebauungsplan - das wirkliche Ziel von der Stadt nicht benannt ? Offensichtlich um den Stadtrat und wer sonst noch zuschaut nicht zum Kern der Sache zu führen: Outlet will eine – völlig vage – Erweiterungsoption  und vor allem einen riesigen Parkplatz. 

   Dies mag ja schon auf einer grünen Wiese ein Problem sein, erst recht aber hier.

   Denn: Denn für diese Erweiterung  sollen drei eingetragene Baudenkmäler fallen. Davon ibt es nicht einmal eine Andeutung im Text – woran aber ein Verfahrensrecht besteht. 

   Und was sind dies für Baudenkmäler ? Zumindest das Wohnquartier „Am Zinkhüttenplatz“ist hochkarätig. Städtebaulich  in seinem Umfeld. Kulturell wegen eines hochberühmten Autors. Sozial,  weil es 400 Wohnungen mit rund 1000 Bewohnern hat.  

   Eine groteske Unverhältnismäßigkeit. Eine barbarische Aktion – als Stadtplanung ausgegeben und mit allen dafür greifbaren Verlogenheiten  maskiert. Sie unterstellt, dass wir alle dumm sind und nichts durchschauen.

   Aber: die Zeiten der naiven Hinnahme sind aber vorbei.

   Eine gezielt betrügerische Rats-Vorlage.

   Im Aufstellungs-Beschluß für den Bebauungsplan fehlt – ignorant oder absichtlich – der Hinweis, dass es sich hier um ein Wohnquartier des berühmten Architekten Max Taut handelt, ähnlich berühmt wie sein Bruder Bruno Taut. 

   Warum fehlt das ? Klar, wer ein so wertvolles  Quartier vandalieren will, darf seinen Wert nicht einmal andeuten. 

„Der Betrieb der sanierungsbedürftigen Rhein-Ruhr-Halle wurde Ende März 2011 eingestellt.“ Verschwiegen wird, dass die Halle unter Denkmalschutz steht.

   Weiterhin  fehlen auch die Informationen, dass das Stadtbad und das Zinkhütten-Quartier auf der städtischen Denkmäler-Liste stehen. 

   Weiß das Bauamt wirklich nichts von Max Taut und vom Denkmalschutz ? 

   Einen Plan zu machen und nicht in die Denkmälerliste zu schauen – kaum denkbar. Das wäre eine Unfähigkeit und Ignoranz, die sich in der Profession niemand leisten dürfte. Sie würde schon einem Erstsemester kaum unterlaufen. Soviel Unfähigkeit müsste disziplinarisch bestraft werden.

   Höchstwahrscheinlich  ist es jedoch ein absichtsvolles Verschweigen .  

   Den hochkarätigen  Architekten  Max Taut und den Denkmalschutz darf man in einer solchen Vorlage unter keinen Umständen verschweigen . Hier liegt ganz offenkundig der Versuch vor, das Stadtparlament , einige Institutionen und die Öffentlichkeit gezielt zu betrügen.

   Dr. Hans Otto Schulte (Staatsrat a. D. Bremen) nennt diesen Tatbestand wörtlich „Betrug“.

   Bereits aus diesem Grund darf ein solcher Plan keine Rechtskraft erhalten. 

   Bildung ? – es wäre doch schön, wenn sie im Rathaus ankommen würde.

   Im Verschweigen  von Max Taut und in der fehlenden Analyse des hier gebauten Quartiers zeigt sich auch, wes  Kind der Geistlosigkeit diese Planung ist.

   Max Taut (1884-1967) ist ein Architekt aus der Reihe der weltberühmten  Architektur-Klassiker der Moderne. Er war ein wichtiges und sehr aktives Werkbund-Mitglied. Taut hatte besonders in der Nachkriegszeit großen Einfluß im Werkbund und in vielen Planungen, vor allem in Berlin. Er gehört zu denen, die nach der NS-Zeit sich um einen redlichen Wiederaufstieg Deutschlands und seine Demokratie verdient gemacht haben. Dies trug damals erheblich dazu bei, dass nach dem Scherbenhaufen des NS-Regimes im In- und Ausland neues Vertrauen entstand. Dafür müssen wir seinem Werk nicht nur Respekt, sondern auch Dankbarkeit entgegenbringen. Es zu zerstören, ist Zynismus gegenüber dem Gedächtnis und erneute Barbarei.

   Analyse des Zinkhütten-Quartiers.

   An einen sehr interessanten Stadtbereich  der 1920er Jahre, der hohe architektonische Qualitäten in Nutzung durch Schulen und in Gestaltung besitzt, wurde 1955 eine Wohn-Anlage gebaut – entworfen von Max Taut.

Die erste Grundidee stammte aus den Reform-Anstrengungen des Jahrhunderts. Licht – Luft – Sonne.

   Die zweite und wichtigste Grundidee wurde realisiert durch die tragende Idee des Viertels: Landschaft. Taut ist es gelungen, trotz der schwierigen Vorgabe,  auf dem Gelände eine hohe Dichte an Wohnungen unter zu bringen, das Quartier primär von der Landschaft her zu strukturieren. Landschaft bilet die Mitte. Die Bauten stehen am Rand. Und eine ige in die Landschaft hineinragende Bau-Zeilen sind gut gegliedert und gestuft, so dass auch zwischen und mit ihnen die Landschaft intensiv wirksam wird. Wir sehen ausgebreitete Wiesen mit Baum-Gruppen. 

   Landschaft war in Ruhr, wo Landschaft unentwegt  in der Industrialisierung und in den damit verbundenen Städten unterging, eine geradezu neue Idee. Und sie wurde mit einer genialen Gestaltungs-Formulierung von Max Taut realisiert. 

   Er verband Wohnen und Landschaft. In dieser Zeit wurde innerstädtisch Landschaft dadurch gewonnen, dass man das Wohnen auf geringe Flächen zentralisierte, also hoch baute, um viel Natur zu gewinnen. 

   Es liegt also keine „formlose Stockwerks-Häufung“ vor, sondern eine sehr überlegte Gliederung. Es gibt unterschiedliche Höhen. In den südlichen Zeilen sind an die fünf Geschosse seitlich zwei und drei Geschosse angefügt. Dadurch entsteht eine interessante Vermittlung  der Höhen zur Erde.

   Wenig später wurde diese Idee von Wohnungsgesellschaften banalisiert und von Investoren spekulativ missbraucht: Es entstanden Bebauungen, in denen die Freiräume, die als nicht durch Miete kapitalisierbar und als „Restfläche“ (häufige offizielle Bezeichnung) galten auf ein Minimum zusammenschrumpften und damit der Charakter der Landschaft verloren ging. 

   Hier begleiten diese Landschaft seitlich Zeilen. Und am Ende ist an der nördlichen Ecke ein Solitär eingestellt. 

   In den 1920er Jahren forderten avantgardistische Architekten und Literaten  die „Durchdringung von Stadt und Landschaft“. Sie arbeiteten an einer Gestaltungsweise, die am Anfang der 1920er Jahre von Ludwig Mies van der Rohe zunächst für die Architektur entwickelt wurde: „fließenden Raumes, markiert mit Scheibenflächen“. Dies wurde von Max Taut, einem der Protagonisten der Architekturdebatten der 1920er Jahre, nach 1950 – im Wiederaufbau – in den Städtebau übertragen:  als „fließender Stadtraum“. 

   Ähnlich gestaltete  man zwei Jahre später - 1957 - das Hansa-Viertel in Berlin. 

   Notizen zur Biografie von Max Taut.

   Max Taut. Werner Durth/Paul Sigel, Baukultur. Spiegel gesellschaftlichen Wandels. Berlin 2009. Index zu Max Taut: Seiten 132, 137, 162, 174, 179, 190, 199 f., 208, 219, 236, 242, 246, 390. 401, 413, 425, 436, 448, 453, 466, 477 f., 480, 482, 498, 656. Also 25 mal genannt.

   1918/1919 „Arbeitsrat für Kunst“. Max Taut wird darin in einem Atemzug mit Behne, Gropius, Bruno Taut, Otto Bartning und Paul Zucker genannt. (Seite 132)

Max Taut ist auch in der „Novembergruppe“ mit Feininger, Kandinsky, Klee, Meidner, Bartning, Gropius, Häring, Hilberseimer, Mies, Bruno Taut. Die Gruppe bestand bis 1933. (Seite 137)

   Manifest 1918 im Arbeitsrat für Kunst. (Seite 162)

   Mart Stamm arbeitete  bei Max Taut. (Seite 174)

   Max Taut baut ein Haus in der berühmten Weißenhofsiedlung in Stuttgart (1927). (Seite 179) 

Max Taut gewinnt den Wettbewerb  für das Bürohaus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Frankfurt. 1930. Im Zusammenhang mit dem „Neuen Frankfurt“. (Seite 190)

   Ausstellung im Arbeitsrat 1920. (Seite 199)

   1924 im „Zehnerring“ mit Bartning, Behrens, Häring, Mendelsohn, Mies, Poelzig, Schilbach, Bruno Taut. 1926 erweiterte Neugründung. (Seite 208) 

   In der Ausstellung 1932 am Funkturm „Sonne, Licht und Luft“ mit Entwurf. (Seite 219)

   Im Sachverständigenausschuß der Reichsforschungsgesellschaft. (Seite 236)

   Gehag-Siedlung in Berlin. (Seite 246)

Max Taut ist einflussreich im Netzwerk von Hans Scharoun, kurze Zeit Chef der Berliner Bauverwaltung. Und er leitet die Bauabteilung der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin. (Seite 390)

   1947 trifft Gropius im zerstörten Berlin einen kleinen Kreis u. a. Max Taut. (Seite 401)

   Max Taut: Reuter-Siedlung in Bonn. (Seite 425)

   Max Taut protestiert gegen Schulte-Frohlinde (Speers Büroleiter) als Chef des Planungsamtes Düsseldorf. (Seite 452) 

   Max Taut baut das humanistische Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt. Er diskutiert in den Darmstädter Gesprächen. Plastiken von Bernhard Heiliger. (S. 477)

   Interbau Berlin 1957. (S. 480 ff.)

   Überall stehen die Bauten von Max Taut auf Denkmäler-Listen und sind geschützt. 

   Akademie der Künste, Max Taut. Ausstellung in der Akademie der Künste [Berlin] 1964. Katalog. 

   Ag arch ruhrgebiet in Zusammenhang mit der Stadt Duisburg (Hg.), Architektur in Duisburg. (Mercator-Verlag) Duisburg 1994. 

   Rettung durch Banalität ?

   Die Öffentlichkeit und die Experten dürfen nicht hinnehmen, dass, wenn es Schwierigkeiten in der Nutzung von Gebäuden wie dem Stadtbad und der Stadthalle gibt, jedwede  banale Nutzung als „Rettung“ angesehen wird. Und den Heilsversprechen  muß man nicht glauben. 

   Ein völlig anderer Fall ist das Max-Taut-Viertel. Hier handelt es sich im schlichte Spekulation. Siehe weiter  unten.  

   ThyssenKrupp Ausverkauf und Immeo Wohnen GmbH. 

   Krupp in Essen und Thyssen in Hamborn ließen für ihre Mitarbeiter in umfangreicher Weise Wohnungen bauen. 1998 fusionierten Thyssen und Krupp. Im Immobilienbereich entstand aus der Fusion der jeweiligen Wohnungsgesellschaften die ThyssenKrupp Immobilien GmbH. 

   Thyssen hatte 1991 42 723 Wohnungen (mit über 100 000 Mietern). Krupp besitzt 1999 rund 16 500 Wohnungen. Insgesamt sind es rund 60 000. 

   2004 verkaufte Krupp den Bestand von rund 48 000 Wohnungen an ein Konsortium von Morgan Stanley und Corpus Immobiliengruppe, gebildet u. a. von der Sparkasse Köln. Wieviele Wohnungen Thyssen einbrachte, läßt sich nicht ermitteln. 

   Dann änderte sich der Name in „Immeo“. Solche Gesellschaften nennt man seit einiger Zeit „Heuschrecken“und „Immobilien-Haie“.

   Morgan Stanley in New York erwarb  durch verschiedene Fondgesellschaften 93, 5 Prozent, Corpus 6,5 Prozent der Geschäftsanteile. Der gesamte Kaufpreis wurde verschwiegen.

   „Unter den neuen Eigentümern Morgan Stanley/Corpus wurde die Verbesserung des Ergebnis- und Cash flow-Betrages der Immeo-Gruppe zum primären Ziel der Gesellschafter und des Managements. Mit der Trennung vom ThyssenKrupp Konzern haben sich deshalb die Wohnimmobilien als Investment vom klassischen Sach- zum Finanzwert weiterentwickelt.“

   Dieser von Immeo selbst im Internet publizierte Satz ist erhellend: Es interessiert die Firma nicht mehr, wie es in den – nach umfangreichen Verkäufen - noch in ihrem Besitz befindlichen 48 000 Wohnungen rund 150 000 Menschen geht und welche Bedeutung der Wohnungsbestand für die Region hat, sondern einzig das Finanzgeschäft, sprich: eine maximale Gewinn-Ziffer. „Der alte Krupp, der über Wohnungen sozial dachte,  dreht sich im Grab herum.“ 

   Dies wirft weitere Fragen im Kontext auf: 

   1951 trat das Montan-Mitbestimmungsgesetz in Kraft. Darin sind beide Seiten paritätisch besetzt. Warum kümmerte sich die Gewerkschaftsseite nicht darum, dass nicht nur Arbeitsplätze verloren gingen (durch Schließung der Hütten verloren in Duisburg, Oberhausen und Hattingen 65 000 Menschen ihre Arbeit), sondern in großem Umfang auch der Wohnungsbestand ? Dies wirft kein gutes Licht auf die Arbeitnehmer-Vertretung. 

   Das Rendite-Ergebnis genügte der „Heuschrecke“ Morgan Stanley nicht. Daher gibt diese Investment Bank den Bestand weiter. 

   Schon kurze Zeit später übernahm 2005 die französische Immobiliengruppe Fonciére des Régions die Firma Immeo. Mit im Spiel sind Steuer-Modelle, die zum Teil über Luxemburg laufen. 

   Für nunmehr noch rund 40 000 Wohnungen (rund 20 000 wurden bereits verkauft) wurden 2,1 Milliarden Euro angesetzt. Der genaue Kaufpreis konnte nicht ermittelt werden. Später wird der Wert mit 2,5 Milliarden Euro angegeben. 

   Die Firma Fonciére wurde 1963 in Metz gegründet, um Wohnungen für Stahlarbeiter in Lothringen zu verwalten.  Sie verwaltet  heute in Rhein-Ruhr insgesamt rund 47 000 Wohnungen. Sitz von Immeo Wohnen ist Essen. Die Verwaltung mit 320 Mitarbeitern  logiert in Oberhausen, im früheren Büro von Thyssen bauen wohnen.

   320 Mitarbeiter sind extrem wenig Leute für die vielfältigen Aufgaben, die eine verantwortungsvolle  Bestands-Verwaltung hätte. Aber es geht Immeo nicht um die Bestandspflege, denn Immeo ist auf Verkauf von Wohnungen eingestellt. Immeo setzt so wenig wie irgend möglich in die Instandhaltung des Wohnungsbestandes ein. Zugleich mit dieser Leistungsverweigerung  nutzt Immeo jede Möglichkeit, Mieterhöhungen durchzusetzen.  Immeo- Selbstdarstellung: „Das Mietmanagement nutzt grundsätzlich alle zulässigen Spielräume bei der Durchführung von Mieterhöhungen.“

   Da die Privatisierung selbst in Denkmal-Siedlungen ohne Bedingungen geschah, kann man sich vorstellen, wie viel der Vandalismus des großen und der kleinen Eigentümer in der Region angerichtet wurde. Die Region verlor einen erheblichen Bereich an Baukultur. 

   Die Wohnungsgesellschaften hatten jahrzehntelang  mit der Gemeinnützigkeit eine begrenzte Rendite von 4 Prozent. Dann schlug neoliberales Denken in der Wohnungswirtschaft zu. Mit der Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes 1990 konnten die Wohnungsgesellschaften die Mieten an den Markt anpassen. 

   Der höchste Verdienst entsteht durch Verkauf. Er wurde bereichsweise  von den Mietern erzwungen.  Von 2004 bis 2007 wurden 8.300 Wohnungen verkauft. 

Immeo gibt propagandistisch an, langfristig Bestandserhaltung betreiben zu wollen. Die uns bekannten Fällen belegen dies nicht, sondern sprechen für das Gegenteil: rasches Abstoßen. Immeo behält lediglich deshalb Bereiche, weil der Markt für Verkäufe weitgehend  erschöpft ist. 

   Vergleichs-Beispiel: die britische Annington wollte in Ruhr rund 20 000 Wohnungen pro Jahr verkaufen. Sie kam jedoch nur auf 1 800. Damit war das Geschäftsmodell zerbrochen. 

   Die Spekulation ist also stark in der Klemme.

   Was für ein Tausch: Menschen gegen Parkplatz.

   Die weiteren  Ziele und Begründungen des Bebauungsplanes sind nichtsssagende, abstrakte Leerformeln: „Aktivierung sowie städtebauliche Neuordnung des Planungsraumes.“Das könnte man in aller Welt zu allem und jedem sagen. 

   Ebenso gänzlich unprofessionell ist die weitere  Begründung des Abrisses des an Outlet anschließenden Zinkhütten-Viertels. Sie geht nicht analysierend darauf ein, sondern wischt mit einem Satz und mit einer Leerformel ihren Wert an die Seite. „Das bestehende Wohngebiet . . . entspricht nicht mehr den aktuellen Zielsetzungen [ ??? !!! ] der Stadtentwicklung, da in Duisburg ein Überangebot von Wohnungen vorhanden ist . . ..“ 

   Dies ist eine unsoziale asymmetrische Stadtentwicklung. Mit einem solchen leeren Spruch könnte man ganz Duisburg abreißen. So etwas ist Geist des Rathauses. Dafür ein weiteres  Beispiel. Baudezernent  Dressler, der auch für das Taut-Quartier verantwortliche  Unverantwortliche (vor einigen Monaten in Pension gegangen) hatte in der Presse verkündet, wegen der sinkenden Einwohnerzahlen müsse man in Duisburg drei Stadtteile abreißen. So gering war seine Professionalität, dass er nicht rechnete: Diese Abrisse würden rund 4 1/2 Milliarden Euro kosten – was für ein Wahnsinn ! in einer Stadt, die sehr hohe Schulden hat. So aber wird Stadtentwicklung in Duisburg gemacht. 

   Aus dem Rathaus, vom Oberbürgermeister Sauerland und vom Stadtdirektor Greulich, kam kein Widerspruch zu Dressler. Das Trio Sauerland, Greulich, Dressler und die Fraktionsvorsitzenden der Rats-Parteien sind verantwortlich  für die Flächen-Zerstörungen im Duisburger Norden.

   Stadtentwicklung  ist etwas  anderes als eine barbarische Reaktion auf ein Überangebot an Wohnungen. Im Zinkhüttenviertel  handelt es um einen banalen Versuch der „Heuschrecke“, einen Bestand rasch zu verscherbeln. Und damit auch das Wohnungsangebot zu verknappen, um Mietpreise hoch zu halten. Dies geschieht zu Lasten von rund tausend Menschen, die existentiell tief getroffen werden.

   Heinz Schleusser (ehemals Fraktionsvorsitzender der SPD in Oberhausen, dann Finanzminister in NRW): „Die Stadt Oberhausen darf niemals unsere Beute werden.“

   Wirtschaftlichkeit ohne menschliche Verantwortung.

   Das Bauamt sagt, im Zinkhütten-Viertel sei „eine städtebaulich  sinnvolle und wirtschaftliche Sanierung dieses Wohnstandortes in dieser Größenordnung nicht gewährleistet.“ Dies ist erneut unprofessionelles Geschwafel.

   Städtebaulich ist das Quartier sinnvoll, ja in Teilen vorbildlich. Klug angelegt ist eine seitliche Sackgasse, die Störungen vermeidet.  Weiterhin in einem wertvollen Verhältnis von Freiraum und Bauten. Die Grundidee heißt: Landschaft in der Stadt. 

   Wirtschaftlich kann man die Wohnungen so gut modernisieren wie hunderte von anderen Quartiere aus dieser Zeit. 

   Wir fragen, was die Firma unter Wirtschaftlichkeit versteht ? Ein Blick in ihr Geschäftsmodell verrät, dass damit keine herkömmliche Wirtschaftsführung gemeint ist, sondern auschließlich extremer Gewinn. Eine Verantwortung, wie  sie traditionell Wohnungsunternehmen als Pfleger von Wohnungsbestand hatten und haben mussten, kann man in diesem Geschäftsmodell nicht mehr finden. 

   Wohnungen gegen Parkplätze ! - ein architektonisches Meisterwerk von Max Taut wird ignorant einer Nichtigkeit geopfert. Dies ist etwas  völlig anderes als verantwortlicher Städtebau.

   Die Vorlage wendet sich an Ratsmitglieder, die von der Sache nichts verstehen und sie bloß abnicken. 

   Die Stadt lud ein zum Vandalisieren.

   Noch einige Bemerkungen zu den beiden anderen Bauten. Der Vandalismus im ehemaligen Stadtbad,  das seit über 10 Jahren nicht mehr genutzt, wird als Begründung für einen Abriß des Baudenkmals angeführt. Aber: die Stadt hat das Vandalieren  absichtsvoll zugelassen, ja dazu eingeladen – durch gesetzwidrigen Mangel an Sicherung. Die Stadt selbst hat also verwahrlosen  lassen – und damit den Vandalismus veranlasst.

   Die angemessene Reaktionen auf dieses Verhalten wären  eine Kette von Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen konkrete Personen, die dies zu verantworten haben. 

   Wie jedoch von der Duisburger Führungsspitze Verantwortung gesehen oder nicht gesehen wird, zeigt der Fall „Love Parade“. 

   Fata Morgana: „Boulevard“.

   Eine Lachnummer ist die „Zielsetzung“, „Impulse für einen geordneten Stadtumbau zu geben“. Die Sammlung inhaltsleerer Sätze setzt sich fort:  Die Zielsetzung eines „Einzelhandelsschwerpunktes“ im [ ? ] Hauptzentrum des Duisburger Nordens [dies kann man bestreiten] durch die Verknüpfung der beiden größten nördlichen Nebenzentren der Stadt Duisburg-Hamborn und Marxloh mit der Ansiedlung eines Factory-Outlet-Center angebunden werden [nichts wird angebunden]. Der zentrale Bereich um den August-Bebel-Platz  soll mit  der Entwicklung der Duisburger bzw. Weseler Straße als attraktiver Stadtboulevard  an das geplante Factory-Outlet-Center  angebunden werden.“

   Das ist nichts Anderes als die in den 1960er Jahren verbreitete  Fiktion, man könne mit so etwas Stadtbereiche zusammen binden. Es hat nirgendwo funktioniert. 

   Tatsächlich ist überhaupt kein Platz für einen solchen Boulevard vorhanden. Denn er müsste unter einer Eisenbahn-Brücke herführen, deren seitliche Pfeiler bis knapp an die Fahrspuren heran reichen. Ein Umbau der Brücke wäre finanziell und technisch außerhalb aller Möglichkeiten. Kurz danach stehen Gebäude ähnlich nah der Straße – auch hier gibt es keinen Platz. Dann folgt eine weit ausgelegte Kreuzung – sie ist ebenfalls ungünstig für einen Boulevard. Und es ist noch einiges an Weg zum Geschäfts-Zentrum von Marxloh.

   Also: der Vorlage-Text ist hochgradig Planergefasel. Es wird deutlich, dass der Text pures Versprechen ist, das die Stadt nicht einhalten kann – also Augenauswischerei, ja ein Betrugsversuch. 

   Wer braucht Outlet ?

   Outlet ist ein denglisches Wort, für das sich nirgendwo eine Übersetzung findet. Gemeint ist ein Handelsunternehmen,  das den Zwischenhandel  d. h. den städtischen Einzelhandel ausschaltet und angeblich direkt ab Werk    verkauft. Damit verspricht es dem Kunden erhebliche Verbilligungen. 

Tatsächlich ist Outlet ein Werbe-Schwindel. Es suggeriert Fabrik-Verkauf. Dies ist es wahrscheinlich  nur zum geringsten Teil. Meist ist es liegengebliebene Ware, die nun als Ramsch, ohne so deklariert zu sein, verhökert wird. 

   Ein Outlet braucht niemand. Es gibt genug Handelsplätze – für alles und jedes. 

   Daher gibt es keinen Sachgrund, einer solchen Ansiedlung mit städtebaulichen Maßnahmen zu helfen. Und schon gar nicht mit einer umfangreichen und skandalösen Zerstörung. 

   Der Fall zeigt eine skandalöse Willfährigkeit der städtischen Führung (Sauerland, Dressler, Greulich u. a.) für sogenannte Investoren. Investoren bringen kein Geld, sondern sie holen Geld. Für Duisburg bringt es nichts.

   Wundern kann man sich jedoch, dass der Duisburger Einzelhandel nicht Sturm läuft gegen diese weitere  Aushöhlung der innerstädtischen Zentren. Denn an der Stelle, wo das Outlet geplant ist, hat es keinerlei städtischen Nutzen – es könnte ebenso auf der grünen Wiese stehen.

   Zur „Ansiedlung eines FOCs in Duisburg-Marxloh“kommen Junker und Kruse (Stadtforschung und Planung Dortmund im Auftrag der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg – Wesel – Kleve) als „fachlicher Bewertung vorliegender Gutachten“mit umfangreichen Begründungen zu einem in vollem Umfang negativen Urteil.

Da auch dieser Bereich in der Abwägung eine große Rolle spielt, wird auch hier eine Genehmigung für Outlet spätestens im Klageweg  scheitern.

   Versagungsgrund: Mangelnde Erschließung.

   Anscheinend liegt das Vorhaben günstig an der Stadt-Autobahn  und an der Durchgangsstraße. Aber: genau gegenüber der Parzelle mündet eine eigentümlich angelegte  schwierige Ab- und Auffahrt von der Autobahn. Von der anderen Seite mündet eine Straße in die Hauptstraße. Diese Verknüpfung und Verzweigung  werfen verkehrstechnisch große Probleme auf. Dies alles geschieht auf engem Raum, für den Autofahrer irritierend und schwer übersehbar.

   Dies, vor allem die Autobahn-Ab- und Auffahrt, für Outlet zu verändern,  ist unrealistisch. 

   Es gibt keine Untersuchung, ob eine angemessene Erschließung für den PKW- und LKW-Verkehr überhaupt möglich ist. 

   Durch diese mangelnde Erschließung ist die Nutzung des Grundstücks für Outlet nicht genehmigungsfähig. Eine nicht vorhandene angemessene Erschließung ist ein gesetzlicher Grund, die Baugenehmigung zu versagen.

   Es kann nicht im allgemeinen Interesse sein, diese Probleme zu Ungunsten der Stadt und einzig zugunsten von Outlet zu lösen. Und dann auch noch ein kulturell wichtiges Quartier für die Lösung der Parkplatz-Frage heran zu ziehen.   

   Outlet ist aus vielen Gründen nicht genehmigungsfähig.

   Abwägungsgebot. 

   Für die Bebauungsplanung besteht juristisch zwingend  ein Abwägungsgebot. Hier aber ist überhaupt nichts abgewogen. Einem in sich bereits fragwürdigen Investoren-Interesse werden  umfangreiche und hohe soziale und kulturelle Werte geopfert und dazu städtische Hilfe und natürlich auch Infrastruktur-Kosten angeboten. 

   Ein solcher Bebauungsplan hat keine Chance, ein Klage-Verfahren zu überstehen.


   Kulturelle Bedeutungen für die Region.

   Die städtische Führung ist kompetenzlos und ohne Verantwortung,  wenn sie ihre Stadt und damit auch die Region verarmt. 

   Max Taut ist einer der „Unsterblichen“ – in Frankreich und in anderen Ländern würde er hoch geehrt. Das Viertel steht zu Recht auf der Denkmäler-Liste. Wie kann sich kultureller Reichtum in Stadt und Region bilden, wenn ein solches Kulturgut abgerissen wird. Und an die Stelle von Max Taut ein Outlet gesetzt wird. 

   Ich weise darauf hin, dass parallel dazu dieselbe inkompetente Stadt-Führung eine weitere Flächen-Zerstörung durchführen will: Bruckhausen. Dieser ist der einzige Stadtbereich,  an dem man die städtebauliche Entwicklung  eines Jahrhunderts – vom Dorf zur Großindustrie – noch greifbar hat. Es wäre  für die Industrie-Kultur von Ruhr, die dafür mit ihren bedeutenden Bau-Dokumenten geradezu ein Alleinstellungs-Merkmal für die Region ist, ein unersetzlicher Verlust. Ruhr braucht dieses Dokument für Städtebau und Architektur. Wir haben dafür einen Wiederaufbauplan, um es angemessen in Wert zu setzen. 

   Zum großen Teil ist die Zerstörung des Botanischen Gartens verbreitet – und dies vom grünen Dezernenten Greulich. Er wäre ein ausgezeichnetes Lernfeld für ökologisches Denken. Dagegen wehrt sich eine Bürgerinitiative.

   Hinzu kommt, dass von sechs katholischen Kirchen vier aufgegeben werden. Dazu kann es andere Lösungen geben, siehe dazu Wolfgang Pehnt, Sakraler Raum ist öffentlicher Raum. Die Preisgabe von Kirchengebäuden eröffnet auch Chancen sowie. Manifest des Deutschen Werkbunds NW, Vom Kirchensterben zu Piazzen für Stadtbereiche – eine Perspektive, beide in www.deutscherwerkbund-nw.de unter Veröffentlichungen

   In allen genannten Bereichen wehren sich Bürger, unterstützt von hochkarätigen Experten. 

   Wen wundert es, wenn Politik, Verwaltung  und auch der Bischof kein Vertrauen mehr  finden ? - weil sie nicht um Problemlösungen ringen, sondern bequem und kompetenzlos zerstören. Dies geschieht geradezu unter Ausschluß der Bürger aus den Prozessen. 

   Resumee.

   Schluß mit dem Unsinn – einem absurden Gemisch von Inkompetenz und asozialem Verhalten.

   Schluß mit dem Stadt-Terror.

   Schluß mit der Gefälligkeit für windige rücksichtslose Wirtschaftsinteressen.

   Schluß mit den Illusionen.

   Schluß mit dem Abnicken von Unsinn durch einen in der Sache desinteressierten Gemeinderat, dem Lernen und Arbeit im Problem nichts bedeuten. 

   Schluß mit der Abnabelung der Parteien von den Wählern. Was daran ist noch grün – Herr Greulich ? Was daran noch sozialdemokratisch – Herr Mettler ? Was daran christdemokratisch – Frau Vogt und Herr Enzweiler ? Was daran Links – Herr Dierkes ? 

   Schluß mit der größten aller Koalitionen, der Allparteien-Koalition: wenn es gegen die eigene  Bevölkerung geht. Das Wahlkreuz  alle vier Jahre ist keine Legitimierung von solchem Unsinn.

   Schluß mit dem Zerstörungswerk,  das selbst vor Namen und Leistung eines Max Taut nicht halt macht – und sich als kulturbarbarisch erweist. 

   In dieser Stadt muß der Wählerwille  gelten und nicht die sozial und kulturell  rücksichtslosen Interessen von Firmen wie Outlet und Immeo. 

   Schluß mit dem Industrie-Feudalismus, mit dem sich der „eiserne Ekki“(Schulz) von  ThyssenKrupp die Zerstörung von Bruckhausen wünschen konnte. Vor dem Gesetz sind alle gleich – auch ThyssenKrupp !

   Das Problem der Verantwortung gibt es nicht nur im Fall Love Parade, sondern auch in vielen weiteren Fällen. Mangel an Haltung, Kompetenz und kultureller Perspektive haben Duisburg zur „Skandalnudel“der Metropole Ruhr gemacht. Duisburg, das mit seiner Substanz eine faszinierende Stadt sein könnte, verdient in Politik und Verwaltung  keine  solche Führung.  

   Die genannten Fälle (zu denen man weitere hinzu fügen kann) sind abschreckende Lern-Beispiele, was Kommunalpolitik nicht sein darf. 

Prof. Dr. Dr. habil Roland Günter. 

1. Vorsitzender des Deutschen Werkbund NW, 

stellvertretender Vorsitzender des Gesamt-Werkbund.  

Januar 2012.

 


Zum Inhalt | Zur Hauptnavigation |