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Werk-Tage

Der DWB NW lädt seine Mitglieder und Freunde regelmäßig zum Werk-Tag ein.

Er findet jeden 2. Monat (Januar-März-Mai-Juli-September-November) jeweils am 2. Samstag an wechselnden Orten in Nordrhein-Westfalen statt. Die Orte sind mit Themen kombiniert, die gemeinsam mit den gastgebenden Mitgliedern vorbereitet werden.
Der Werk-Tag bietet Gelegenheit, den Ort, die Arbeit und Themen kennen zu lernen und mit den Kolleg/innen ins Gespräch zu kommen.

Die Themen werden anschließend zusammen mit den Eindrücken und Ergebnissen im Netz-Werk-Bund veröffentlicht.
Neben den vorbereiteten Themen bietet der Werk-Tag Gelegenheit zum weiteren persönlichen Kennenlernen und Austausch. Manch gute Projektidee ist hier geboren worden.

Mit dem Werk-Tag unterstützt der Deutsche Werkbund NW die Netzwerkarbeit seiner Mitglieder und bietet mit der Themenauswahl immer Anlass zum Querschnittsdenken und Unterstützung in der Entwicklung unserer Argumentationskultur.

Die Termine, Orte und Themen der Werk-Tage werden im Kalender veröffentlicht.

Eine kurze Anmeldung per Mail wäre hilfreich
.

Tel. 0208 / 635 810 80 oder
Fax 0208 / 635 810 86 oder
service@dwb-nw.de

Gartensiedlung Viersen
Samstag, 10. Oktober 2015

Am Beispiel der Gartensiedlung werden alle Phasen der Realisierung behandelt von der Planung , der Beratung mit zukünftigen Eigentümern und Bewohnern bis hin zur Finanzierung.

Datum: Samstag, 10. Oktober 2015
11.00 (s.t.) bis ca. 17.00 Uhr

Ort: Königsburg (Baudenkmal, Conzert- und Festsaal von 1908)
Hochstraße 13 (am Lindenplatz)
41749 Viersen - Süchteln









Mensch und Maschine
Begegnungen
Samstag, 18. Juli 2015

Peter Strege, Künstler

Die Kokerei Hansa, 1928 in Betrieb genommen, 1992 stillgelegt, steht seit 1998 unter Denkmalschutz.
Peter Strege führt über das Gelände und erläutert unterschiedliche Verbindungen von Natur und Technik, Arbeitsalltag und Kohletechnologie, Architekturgeschichte und Arbeitsimprovisation, Bodenkontaminierung und Renaturierungsbemühungen. Danach finden gibt wir uns auf dem Gelände des ehemaligen Emscherpumpwerks, dem Domizil von Peter Strege, zum Umtrunk und weiteren Plausch ein.

Datum: Samstag, 18. Juli 2015,
11.00 bis ca. 15.00 Uhr

Ort: Kokerei Hansa
Emscherallee 1
44369   Dortmund

ÖPNV:
Von Dortmund Hbf (U-Stadtbahn-Ebene)
mit Stadtbahn U47 Richtung Westerfilde bis "Parsevalstraße",
dann ca. 5 Minuten Fußweg

Einladungsschreiben



Zukünftigen Nutzung der 
Reichswaldkaserne Goch

 

Samstag, 17. Mai 2008
10:00 - 16:00 Uhr
Reichswald-Kaserne
Pfalzwalder Straße,
Goch

Die Stadt Goch hat den dwb NW und seine Mitglieder zu einem Arbeitssamstag eingeladen, um  mögliche Perspektiven zur Entwicklung ihres stadtplanerischen "Filet-Stücks" Reichswaldkaserne (27 ha Innenstadtlage) in einem Workshop zu erarbeiten.

Die Ergebnisse sollen die Grundlage für die Bildung einer Werkbund-Arbeitsgruppe sein, die das Vorhaben in allen Stufen der Entwicklung auch zukünftig begleiten soll.

Das Potential in diesem Zusammenhang eine Werkbund-Siedlung realisieren zu können, ist enorm...

weitere Informationen

Die zukünftige Nutzung der Burg Vogelsang

Samstag, 4. Oktober 2008,
12:00 - 20:00 Uhr
Burg Vogelsang am Urftsee
Nähe Gemünd, B266

In der Tradition seiner Themen-Samstage lädt der DWB NW seine Mitglieder, alte und neue sowie interessierte Freunde, zur Besichtigung und Diskussion auf die Ordensburg Vogelsang, Nähe Gemünd ein.

Ablauf der Begegnung:

12:00 Uhr Parken am Innenparkplatz an der Parkschranke vorbei
(Parkgebühr Eur 3,00)
Individueller Spaziergang zum Adlerhof. Dort gemeinsamer Treff.
14:00 Uhr Führung durch das Gelände der Nazi-Ordensburg (Kostenbeitrag ca. 6,00 Eur /Person).
kritische Diskussion der aktuellen Wettbewerbsgrundlage /der denkmalpflegerischen Situtation.
16:00 Uhr Waldspaziergang, kleines Picknick (Vorsorge treffen!, auch warme Kleidung!).
Rückkehr zum Parkplatz. Fahrt zum Gemünder Parkrestaurant (bei Kurhaus).
17:30 Uhr Abschlussgespräch im Gemünder Parkrestaurant.
18:30 Uhr Kleines Abendessen dort, wenn erwünscht.
20:00 Uhr Abreise.
Wer wünscht Übernachtung im Kurpark-Hotel, um einen Wandertag anzuschließen? Kosten ca. 40 – 50 Eur /Person. Selbstbuchung: Tel: 02444/9511-0.

Thema / Gesprächshintergrund:

Es handelt sich um Nazi-Architektur. Bauzeit um 1933, Massivbauten in Eifler Bruchstein mit Turm, kunstvoll gestaffelt und in zauberhafte Eifellandschaft eingefügt. Blick auf den Urftsee. Die Ordensburg, nie fertig gebaut, sollte eine gigantomanische Kultstätte des Nationalsozialismus werden und wurde ca. 10 Jahre als Nobel-Akademie für Nazi-Junker, d.h. zukünftige Führungsleute der Partei genutzt, selbstverständlich nur (blonde) Männer.

Seit die Burg von ihren Nachkriegsnutzungen befreit ist (im Wesentlichen Panzerausbildung von belgischem Militär) versucht die Landesregierung NW verzweifelt, neue Nutzungen für die gewaltige Baumasse auszudenken. Ein Architektenwettbewerb ist ausgesetzt. 23 Mio Eur sollen in die „Revitalisierung“ gesteckt werden. Das Vorgehen ist vorerst ziemlich konzeptlos.

Für den Werkbund stellen sich grundlegende Fragen:

Naive Denkmalpflege verbietet sich von selbst. Wie soll sich aber eine aktuelle, neue Denkmalpflege zu einem solchen Objekt einstellen?

Kleine Programme neuer Nutzung (Jugendherberge, Café, Foto-Museum, Naturpark-Sammlung etc. etc.) können die riesige Baumasse nicht annähernd füllen. Ist nicht viel eher eine großzügige rein symbolische Lösung angesagt: die Verwandlung in eine edle (gut beleuchtete und bewachte) Ruine!?

Ist nicht das Denken in kaufmännischen Kategorien (Rentabilität) lächerlich? Verrennt sich da das Land NW?

Wie müsste/könnte der Komplex aussehen, wenn er das historische Bewusstsein (die Nazizeit ist ein Teil unseres Lebens!) in erträglicher Weise stärkt, aber nicht verwässert oder gar verkitscht?

Weitere Links zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ordensburg_Vogelsang
http://www.vogelsang-ip.de


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