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Deutscher Werkbundtag 2015
KULTUR-LANDSCHAFT IN EINER GRENZENLOSEN(?) GROSSREGION

am Freitag, 11. und Samstag, 12. September 2015
in der Modernen Galerie des Saarlandmuseum, Saarbrücken

Ein vorläufiges Konzept

Auf einer Strecke von etwa 200km, Lothringen im Süden, Luxemburg im Norden, drängen sich landschaftliche Höhepunkte aneinander, die es in dieser Vielfalt auf engstem Raum nur selten gibt: die sanfte Hügellandschaft und steil abfallende Felsen, dichte Wälder und weite Flussufer mit bäuerlichen Siedlungen und den Giganten der Industrie, Kelten und Römer haben ihre Spuren hinterlassen, aus allen Bauepochen blieb ein reiches kulturelles Erbe, auch wenn immer wieder Kriege tobten und sich die Grenzen verschoben.
Grenzen gibt es weiterhin, doch im täglichen Leben sind diese weder den Franzosen noch Luxemburgern oder Deutschen bewusst. Für viele Menschen werden sie allerdings wieder undurchdringlich

Unser Thema "Kultur-Landschaft" sehen wir zweischichtig. Der Landschaftsaspekt stellt die Frage Nach dem heutigen Umgang mit den Landschaftsressourcen, hat aber auch einen touristischen Werbeeffekt. Dieser spielt beim Blick auf die Kultur nur eine untergeordnete Rolle. Wir wollen aufzeigen, ob und wie Kultureinrichtungen zusammenarbeiten können, wo die Schwierigkeiten liegen, wo es Unterstützung gibt.
Sind hier Gemeinsamkeiten genau so selbstverständlich wie für die Bewohner der Großregion? Auf der Saarbrücker Bahnhofstraße und den Restaurants, auch in den Kultureinrichtungen hört man zu bestimmten Zeiten und bestimmten Tagen mehr Französisch als Deutsch, während ein Samstag im Forbacher "Cora" von deutschen Käufern beherrscht wird.

Deutscher Werkbund Saar

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