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Satzung

Satzung

Deutscher Werkbund Nordrhein-Westfalen e.V.

Zuletzt geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 8. November 2014.
(Eingetragen in das Vereinsregister Köln VR 15623 am 12.08.2015)

§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen "Deutscher Werkbund Nordrhein-Westfalen" (im Folgenden DWB NW). Er hat seinen Sitz in Köln. Der Deutsche Werkbund Nordrhein-Westfalen ist Mitglied des Deutschen Werkbundes e.V.

§ 2 Zweck und Aufgaben
(1) Die Aufgaben des Deutschen Werkbundes Nordrhein-Westfalen gelten der Verbesserung der Qualität menschlicher Umwelt durch Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe und Einwirken auf die Öffentlichkeit. Dies gilt insbesondere den Dingen des täglichen Gebrauchs, dem Wohnen, der Stadt, dem Land bis hin zur Sicherung der biologischen Lebensgrundlagen.
(2) Das Ziel des Deutschen Werkbundes Nordrhein-Westfalen ist es, das Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen für die Gestaltung seiner Umwelt zu verstärken. Diesem dienen Vorträge, Ausstellungen, Tagungen, Seminare, Beratungen, gutachterliche Stellungnahmen und Unterrichtsmaterialien sowie das beispielhafte Wirken der einzelnen Mitglieder.
(3) Der Deutsche Werkbund Nordrhein-Westfalen ist Ort kritischer Auseinandersetzungen mit allen Fragen der Gestaltung einer humanen Umwelt. Er bemüht sich um eine Aufarbeitung fachübergreifender Probleme und wirkt an deren Lösung durch Öffentlichkeitsarbeit mit.
(4) Der DWB NW unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten und durch die Mitgliedschaft die Ziele und Zwecke des Deutschen Werkbund e.V..

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
(1) Mitglieder des DWB NW können natürliche Personen werden sowie juristische Personen, einschließlich Körperschaften des öffentlichen Rechts und Behörden sowie Gemeinschaften. Juristische Personen benennen im Einverständnis mit dem Vorstand einen Vertreter, der das Stimmrecht ausübt.
(2) Die Mitglieder setzen sich in ihrer persönlichen Arbeit und mit eigener Verantwortung für die Ziele des Deutschen Werkbundes ein.
(3) Personen, die durch besondere Leistungen bzw. durch ihr Lebenswerk im Sinne der Werkbund-Satzung oder der Werkbund-Arbeit und Werkbund-Ziele dem Werkbund nahe stehen, können als Ehrenmitglieder berufen werden.
(4) Mitglieder sind berechtigt, in der Öffentlichkeit auf die Mitgliedschaft im Deutschen Werkbund® hinzuweisen. Hierbei sind die Regelungen zwischen dem DWB NW und dem Deutschen Werkbund e.V. zu beachten.
(5) Folgende persönlichen Daten der Mitglieder werden aufgrund der geschichtlichen Rolle des Werkbunds öffentlich kommuniziert und bleiben auch nach einem Ausscheiden bestehen: Titel, Vorname, Name, akademischer Grad, Ort, Beruf und Internetadresse. Der Veröffentlichung kann schriftlich widersprochen werden.

§ 5 Aufnahme von Mitgliedern
(1) Die Berufung zur Mitgliedschaft erfolgt durch den Vorstand. Er beschließt über die vorliegenden Berufungsvorschläge. Die Mitgliedschaft wird durch die Berufungsannahme wirksam.
(2) Vorschläge für Berufungen zur Mitgliedschaft können von jedem ordentlichen Mitglied eingebracht werden.

(3) Mitglied kann nur werden, wer die in § 2.1 und 2.3 bestimmten Ziele und Aufgaben des Deutschen Werkbundes Nordrhein-Westfalen anerkennt und sich für deren Verwirklichung einsetzt.
(4) Durch die Zugehörigkeit zum Verein erwerben die Vereinsmitglieder keinen Anteil aus den Mitteln des Vereins. Sie haben daher beim Ausscheiden auch keinen Anspruch an die Mittel des Vereins.
(5) Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung berufen. Eine Begründung bzw. Laudatio muss in Verbindung mit dem Vorschlag vorliegen.

§ 6 Ende der Vereinszugehörigkeit

Die Zugehörigkeit zum Deutschen Werkbund Nordrhein-Westfalen endet:
(1) Durch schriftliche Erklärung, die nur zum Ende des Kalenderjahres zulässig ist und mit dreimonatiger Frist an die Geschäftsstelle zu erfolgen hat
(2) Durch den Tod
(3) Durch Streichung. Der Vorstand kann nach zweimaliger Mahnung die Streichung eines Mitgliedes vornehmen, wenn das Mitglied mit seinen Beitragszahlungen länger als ein Jahr im Rückstand ist
(4) Durch Ausschluss. Der Ausschluss ist zulässig, wenn ein Mitglied gegen das Interesse des DWB NW handelt. Für den Ausschluss bedarf es einer Zweidrittel-Mehrheit des Vorstandes. Gegen den Ausschluss ist die Anrufung der Mitgliederversammlung möglich. Der ordentliche Rechtsweg ist nicht zulässig.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

(1) Jedes Mitglied hat einen Jahresmitgliedsbeitrag zu leisten. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
(2) Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich im voraus, spätestens bis zum letzten Tag des 1. Quartals eines jeden Geschäftsjahres zu zahlen.
(3) Bei der Neuaufnahme während eines Geschäftsjahres ist für jeden Monat der Mitgliedschaft 1/12 des Jahresbeitrages zu entrichten und bei Aufnahme zu zahlen.

§ 8 Organe

Die Organe des Deutschen Werkbundes Nordrhein-Westfalen sind:
(1) Der Vorstand.
(2) Die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus 7 Mitgliedern.
(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt.
(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, so kann sich der Vorstand durch Kooption bis zur nächsten Mitgliederversammlung ergänzen.
(4) Die Mitglieder des Vorstandes teilen die von diesem zu erfüllenden Aufgaben unter sich auf und weisen den einzelnen Vorstandsmitgliedern Aufgabenbereiche zu.
(5) Durch die Mitgliederversammlung können ehemalige Vorstandsmitglieder aufgrund ihrer besonderen Verdienste in den Ehrenvorstand berufen werden.
(6) Der Ehrenvorstand berät und unterstützt den Vorstand.


§ 10 Vorsitzender, Stellvertreter, Schatzmeister
(1) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden, dessen Stellvertreter und den Schatzmeister für die Dauer von 3 Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt.
(2) Der Vorsitzende, dessen Stellvertreter und der Schatzmeister kann jederzeit durch den Vorstand mit Dreiviertelmehrheit abberufen werden. Das Amt erlischt erst mit der Wahl eines Nachfolgers.
(3) Der Vorsitzende, stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und geben urkundliche Erklärungen ab, die im Namen des Vereins vorzunehmen sind. Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.
(4) Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, führen den Vorsitz im Vorstand und in der Mitgliederversammlung. Der Vorsitz kann delegiert werden. Sind beide verhindert, wird ein anderes Vorstandsmitglied vom Vorstand bestimmt.

§ 11 Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand sorgt für die Durchführung der Aufgaben des Deutschen Werkbundes Nordrhein-Westfalen. Er führt die in dieser Satzung festgelegten Maßnahmen sowie Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch. Er nimmt die Mitglieder auf und beschließt über Streichung und Ausschluss. Der Vorstand überwacht die Arbeiten der Geschäftsführung und erteilt Weisungen an den Geschäftsführer.
(2) Die Datenschutzverantwortung gem. § 3 Abs. 7 BDSG sowie die damit verbundenen Rechte und Pflichten obliegen dem Vorstand nach § 26 BGB. Er kann die fachliche Verantwortung im Vorstand oder an Dritte delegieren.
(3) Die Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden einberufen. Der Vorsitzende kann mit der Einberufung ein anderes Vorstandsmitglied oder die Geschäftsstelle beauftragen. Die Tagesordnung der Vorstandssitzungen ist den Vorstandsmitgliedern zwei Wochen vor der Sitzung schriftlich bekanntzugeben. Nur über die in der Tagesordnung aufgeführten Punkte kann verbindlich beschlossen werden.
(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
(5) Muss wegen Beschlussunfähigkeit eine zweite Vorstandssitzung einberufen werden, so ist der Vorstand bei dieser Sitzung ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
(6) ln allen Fällen, in denen die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden ausschlaggebend.
(7) Eine Beschlussfassung des Vorstandes ist auch per E-Mail im Umlaufverfahren möglich.

§ 12 Geschäftsführung
(1) Der Deutsche Werkbund NW kann einen Geschäftsführer bestellen. Dem Geschäftsführer obliegt die Verwaltung der laufenden Geschäfte des DWB NW.
(2) Die Bestellung des Geschäftsführers erfolgt mit Zustimmung des Vorstandes durch den Vorsitzenden. Die Abberufung erfolgt ebenfalls durch den Vorsitzenden mit Zustimmung des Vorstandes.
(3) Der Geschäftsführer kann zu den Sitzungen des Vorstandes beratend hinzugezogen werden.

§ 13 Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme.
(2) Die Mitgliederversammlung ist in jedem Fall beschlussfähig.
(3) Im Laufe des Geschäftsjahres wird eine ordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
1.Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und des Kassenprüfers; Entlastung des Vorstandes
2. Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages.
3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und des Kassenprüfers sowie die Berufung des Ehrenvorstands.
4. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
5. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes. In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.
(4) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, so oft es der Vorstand für erforderlich hält, oder sobald mindestens ein Viertel der Mitglieder des DWB NW unter Angabe der Gründe und des Zwecks einen entsprechenden Antrag schriftlich stellt. In diesem Fall muss die Einberufung innerhalb von acht Wochen nach Eingang des Antrags erfolgen.
(5) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es sollte folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

§ 14 Einladung zur Mitgliederversammlung
(1) Der Vorsitzende lädt zur ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung ein. Der Vorsitzende kann mit der Einberufung ein anderes Vorstandsmitglied oder die Geschäftsstelle beauftragen.
(2) Die Einladungen erfolgen schriftlich mit Brief, Telefax oder E-Mail. Mit der Einladung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Nur über die in der Tagesordnung aufgeführten Punkte kann verbindlich beschlossen werden.

§ 15 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren einen Kassenprüfer. Dieser darf nicht Mitglied des Vorstands sein. Eine Wiederwahl ist zulässig.

§ 16 Datenschutz
(1) Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.
(2) Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:
a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;
b) Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;
c) Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;
d) Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
(3) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.


§ 17 Satzungsänderung
Über eine Änderung der Satzung beschließt die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Viertel der Mitglieder des DWB NW. Die Satzungsänderung bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder.

§ 18 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Deutschen Werkbundes Nordrhein-Westfalen darf nur erfolgen, wenn mindestens drei Viertel aller Mitglieder der Auflösung zustimmen. Der Beschluss kann nur in einer Mitgliederversammlung gefasst werden.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Werkbund e.V. der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Sollte zum gegebenen Zeitpunkt der Deutsche Werkbund e.V. nicht mehr bestehen, so fällt das Vereinsvermögen an eine andere von der Mitgliederversammlung zu bestimmende gemeinnützige Einrichtung, die es für die in § 2 dieser Satzung angegebenen Aufgaben und Ziele verwendet. Beschlüsse hierüber dürfen erst nach Einwilligung des für den Sitz des Vereins zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 19 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr des DWB NW beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.


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