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Wir laden ein zur Werkbund Akademie 2011!

DAS UNGEFÄHRE UNSCHARFE UNDEUTLICHE 
fast beinahe ziemlich
(Die Architektur am Rande der Rationalität)

Am 27. bis 29. Mai 2011 auf Schloss Gnadenthal bei Kleve.
Am 27. bis 29. Mai 2011 auf Schloss Gnadenthal bei Kleve. © gbl@gnadenthal.de

Das Thema betrifft Architektur und Design "am Rande der Rationalität", d.h. die Erlebniszonen außerhalb des Begrifflichen, das Sinnliche, Phantastische, Mitgemeinte. Ist doch die praktische Arbeit in unseren Fächern stark von Erinnerungen und Wünschen, Stimmungen und Ahnungen geprüft, die nicht exakt greifbar, aber stark wirksam sind…

Das Programm der Akademie ist wie immer interdisziplinär zusammengesetzt; verschiedene Wissenschaften und Künste kommen zu Wort sowie diverse Erfahrungsgebiete aus der Praxis.

Viel Vergnügen!

Vortrag Einführung in den Themenkreis

Programm

Freitag, 27. Mai 2011
10.00 Uhr Anreise Schloss Gnadenthal
11.00 Uhr Eröffnung der Akademie Einführung in den Themenkreis,
Prof.Dr.Wolfgang Meisenheimer dwb
Die Grundbegriffe werden erläutert. Von welcher Art ist die Arbeit (der Wissenschaftler, Künstler, der Menschen im Alltag) an den Rändern der Rationalität?
12.30 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Vages Wissen. Vage Welten. Die Peripherie der Rationalität
Prof. Dr. Winko
(Philosoph, München, F.H. Kaiserslautern) Das Phänomen der Vagheit,Unschärfe oder Undeutlichkeit wird unter seinen ontologischen und erkenntnistheoretischen Aspekten behandelt.
16.00 Uhr Kaffeepause
16.15 Uhr Der hellwach-träumende Blick. Poetische Konstrukte von Wirklichkeit in der deutschen Romantik
Univ.Prof. T.H.Schmitz
(RWTH Aachen, Lehrstuhl Bildnerische Gestaltung der Fakultät Architektur) Das Widersprüchliche an den Rändern der Rationalität, eine uralte Erfahrung bei den kreativen Vorgängen der künstlerischen Arbeit.
18.30 Uhr Abendessen,
Spaziergang im Park

Samstag, 28. Mai 2011
8.00 Uhr Frühstück
9.00 Uhr Resumee des ersten Tages Prof. Dr. Wolfgang Meisenheimer dwb
9.30 Uhr Skizzieren als Andeuten, Tasten, Ideen umkreisen
Prof. Benedikt Stahl
(Architekt dwb, Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Lehrgebiet Entwerfen, Architektur und Städtebau) Persönliche Erfahrungen mit Skizzen beim Einkreisen von Ideen, beim Vorbereiten von Entwürfen, beim Reisen, in der Lehre etc. Die anregende, wohltuende Wirkung von "Undeutlichkeit".
11.00 Uhr Unschärfe als Ideenpotential in der Malerei /in der Fotografie
Prof. Jan Kolata
(Maler, T.U. Dortmund, Lehrgebiet Bildnerische Gestaltung) Enthält die rationale Unschärfe, das Verschwommene, der Zufall vielleicht den Urstoff für die Konzeption des Neuen? Erfahrungen eines Malers.
12.30 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Szenografie als "Kunst der Andeutung"
Prof. Rebekka Reich
(Künstlerin, Köln, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Lehrgebiet Szenografie) Auch im szenischen Verhalten des Menschen in seinem Umraum spielt das Andeuten, die Kunst der zeichenhaften Gesten, eine bedeutende Rolle. Wie wirkt das Feld des Ungefähren auf die "Entwicklung des Körpers im Raum?
15.30 Uhr Kaffeepause
15.45 Uhr "Drahttuch. Die industrielle Entwicklung technischer Schleier"
Dr. Stephan Kufferath-Kassner
(Düren, Geschäftsführer Gebr. Kufferath A.G.) Zur Entwicklung technischer "Häute" der Architektur. Konzeption und Anwendung von Drahttuch-Variationen für Gebäude und Innenräume in aller Welt. Beispiele aus der eigenen Produktion.
17.00 Uhr Fragmentarisches Möbel-Design. Widersprüchliches, Chaotisches.
(Leitung; Jakob Weinand, Detmold) Arbeiten aus den Werkstätten der Hochschule für Architektur und Innenarchitektur Detmold. Neben die Gebrauchsfunktion der Möbel tritt das Phantastische, ja das Skurrile.
18.30 Uhr Abendessen,
Spaziergang im Park

Sonntag, 29, Mai2011
8.00 Uhr Frühstück
9.00 Uhr Resumee der ersten beiden Tage Prof. Dr. Wolfgang Meisenheimer
9.30 Uhr Theater und Film: Die Irrationalität von Ausdrucksgesten
Prof. René Harder
(Regisseur, Alfter, Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Lehrgebiet Schauspiel und Film) Ideen- und Erfahrungsbericht zu den "Unschärfe-Phänomenen" bei der Film- und Theaterarbeit. Eigene Arbeits-Beispiele.
11.00 Uhr Musikalische Improvisation
Prof. Wolfgang Breuer
(Komponist, Düren, Staatl. Hochschule für Musik, Aachen, Lehrgebiet Jazz) Welche Rolle spielt die Technik des Andeutens bei der musikalischen Komposition und Produktion? Was ist Improvisation?
12.30 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Über den Rand hinaus. Anders denken. Anders Leben
Kolloquium /Podiumsgespräch
(Teilnehmer: dwb Jung, Darmstadt, Dr. Annette Roggatz , Kunst Kultur Projekte, dwb Hannover u.a.) Moderation: Prof. Dr. Roland Günter, Vorsitzener dwb NW Lebens- und Arbeits-Erfahrungen von Künstlern und Wissenschaftlern "an den Rändern" der rational fassbaren Fachgebiete. Gedankenaustausch, Fragen, Antworten.
17.00 Uhr Ende der Akademie

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Meisenheimer

Organisation: Bernd Hutschenreuter

Datum:
Freitag,   27. Mai 2011, 10.00 Uhr bis
Sonntag, 29. Mai 2011, 17.00 Uhr

Ort: Schloss Gnadenthal bei Kleve
ÖPNV: Bahnhof Kleve, Taxi 2 km
PKW: Autobahn A 57, Ausfahrt Kleve (2), B 9 Richtung Kleve
         Autobahn A 3, Ausfahrt Emmerich (3), B 220 Richtung Kleve

Veranstalter:

Deutscher Werkbund Nordrhein-Westfalen e.V.
-Werkbundhaus-
Werrastraße 2-4
46117 Oberhausen

Sekretariat Ruhr:
Telefon 0208 / 635 810 80
Telefax 0208 / 635 810 86

service(auf)deutscherwerkbund-nw.de


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