Pilzinfektion-Vorbeugung: Was kann man tun?

Um eine vaginale Pilzinfektion gar nicht ernst hervorzurufen, ist es wichtig einige Maßnahmen zu befolgen. Bei der Vorbeugung spielt die tägliche Intimhygiene eine sehr entscheidende Rolle.

Nicht nur die Häufigkeit der Intimhygiene, auch die dafür verwendeten Pflegemittel können die Entstehung von Scheidenpilz fördern. Da parfümierte Seifen und Badezusätze häufig den Säureschutzmantel der Haut angreifen und somit einen Nährboden für Pilzinfektionen bilden, sollten pilzempfindliche Frauen daher nur parfümfreie und neutrale Seife zur Intimhygiene verwenden. Dasselbe gilt auch für Intimsprays und deodorierte Slipeinlagen und Binden. Bei hohem Pilzrisiko sollte auf zu lange und heiße Bäder ebenfalls verzichtet werden.

Pilzinfektion durch die richtige Kleidung und Ernährung vermeiden

Es ist außerdem wichtig den Intimbereich trocken zu halten. Da Slips aus Kunstfasern und Slipeinlagen mit Kunststofffolien ein feucht-warmes sauerstoffarmes Klima auf der Haut und damit auch besonders gute Vermehrungsbedingungen für Pilze schaffen, sollten stattdessen lieber luftdurchlässige Kleidung, Unterwäsche und Binden getragen werden, denn diese erleichtern den Luft- und Wärmeaustausch im Intimbereich.

Ein weiterer Tipp, zur Vorbeugung einer Pilzinfektion ist: auf die Ernährung achten! Da sich Pilze hauptsächlich von Zucker ernähren sollten Frauen, die zu Pilzinfektionen neigen kohlenhydratreiche Lebensmittel – wie zum Beispiel Süßigkeiten – nur in Maßen zu sich nehmen.

Sollte eine Scheidenpilzinfektion häufiger auftreten, muss an mögliche äußere Infektionsquellen gedacht werden: In so einem Fall kann Ihr Partner die Infektionsquelle sein. Pilze können sich nämlich im Mund und Darm von Männern und Frauen befinden, ohne dass diese unter den Symptomen einer Pilzinfektion leiden. Beim Geschlechtsverkehr können diese Pilze oral und anal übertragen werden.